Sonntag, 21. Juni 2009

The End

This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only blog, the end.

Freitag, 19. Juni 2009

Leichtigkeit der Jugend

Mit achtzehn, neunzehn oder Anfang zwanzig herrscht eine nicht abzusprechende Unbekümmertheit, machte man sich wenig Gedanken über das Handeln und das "einfach Tun und machen" wurde instinktiv befolgt. Urlaubsreisen wurden spontan, ohne große Planungen, einfach gemacht, in dem man sich kurz zuvor für 200 DM einen alten Kombi mit 2 Monate Rest-TÜV kaufte und diesen in der Autoselbsthilfe wieder versuchte in Eigenhilfe fahrsicherer zu machen, was in den seltensten Fälle aber auch wirklich funktionierte. Egal, die 2500 km Hinweg, die vor einem lagen wird man irgendwie schon damit schaffen. Alternativ ließ man einfach das Motoröl oder Kühlwasser ab, in dem man kurzer Hand in die Behältnisse mit dem Schraubendreher ein Loch haute, so dass der Wagen auf der Hinfahrt verreckte und der ADAC dank Autoschutzbrief uns mit einem Flugzeug dann zum gewünschten Urlaubsziel hin- und wieder zurück flog. Weitere Gedanken scherten uns wenig. Die Klamotten passten in einen Seesack und die Iglozelte boten den nächtlichen Unterschlupf, sofern man nicht ohnehin am Strand pennte. Hotels oder Apartments waren uns einfach zuwider.

Mit dem Alter und der weiter erlangen Reife wich diese leichtigkeit. Man wurde bequemer und auf gewissen Luxus wollte man nicht mehr verzichten. Stattdessen setzte man sich nun ins Flugzeug, um anschließenend im klimatisierten 5-Sterne-Hotel seinen Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

Doch eins, das bleibt auch in meinem mittlerweile fortgeschrittenen Alter erhalten, auf mehrtätigen Festivals gehört es dazu, dass man auf dem Gelände zeltet, anstatt sich im Hotel einzuquartieren. WTF! Festivals sind Love, Peace and Happieness, aggressives Gammeln und eine Scheißegal-Mentalität an den Tag legen. Körperhygiene kann nachgeholt werden, was zählt ist das Hier und jetzt. Hotels sind auf Festivals ein absolutes No-Go, das Feeling geht völlig verloren.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Helden

Es ist einer der großartigsten, ergreifendsten und aufwühlendsten deutschen Filme, die ich kenne, Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, mit einem ebenso großartigen Song von David Bowie, Heroes, einer meiner musikalischen alltime Favourites, den ich in diesem Film als Kind das erste Mal hörte und sofort ergriffen war, in der Szene, in der Christiane F. bei diesem Song die Tapete von der Wand knibbelt. Eine Szene, die nachhaltig in meinem Gedächnis hängen geblieben ist. Und ich finde, dass wir Deutschen uns häufig schwer tun, was die Produktion von guten Filmen angeht. Genau so schwer tun wir uns, was das Schreiben von wirklich guten deutschen Musiktexten angeht, meist nur Müll rauskommt, wie man bei den heutigen Bands wie Kettcar, Madsen, Tomte usw. hören kann, auch weil sich die deutsche Sprache und deren Lyrik häufig hölzern anhört. Das ist aber noch gar nichts wie ich finde, wenn ein englisches Original wie "Heroes" auf deutsch gesungen wird, dann sogar noch vom Master himself, wie die German Version "Helden". Dieser Song hört sich in deutsch so unheimlich grausam, so vergewaltigt an, gar nicht heldenhaft.



Du
Könntest Du schwimmen
Wie Delphine
Delphine es tun
Niemand gibt uns eine Chance
Doch können wir siegen
Für immer und immer
Und wir sind dann Helden
Für einen Tag

Ich
Ich bin dann König
Und Du
Du Königin
Obwohl sie
Unschlagbar scheinen
Werden wir Helden
Für einen Tag
Wir sind dann wir
An diesem Tag

Ich
Ich glaub' das zu träumen
die Mauer
Im Rücken war kalt
Die Schüsse reissen die Luft
Doch wir küssen
Als ob nichts geschieht
Und die Scham fiel auf ihre Seite
Oh, wir können sie schlagen
Für alle Zeiten
Dann sind wir Helden
Nur diesen Tag
Dann sind wir Helden
Dann sind wir Helden
Dann sind wir Helden
Nur diesen Tag

Dann sind wir Helden

Dienstag, 2. Juni 2009

Tickende Uhr

Ich glaube meine blogologische Uhr läuft so langsam ab.

Freitag, 22. Mai 2009

Musik tötet sich selbst

Ich bin ein großer Fan des "Music-Social-Networks" Last.fm. Musik suchen, finden, scrobbeln, Neues entdecken. Es bietet für Musikfans eine Menge, auch um sich zu informieren, was Bands auf bevorstehenden Festivals musikalisch bieten, entweder als "Fulltrack", um sich einen Song vollständig anzuhören oder zumindest als "30-Sekunden-Prehear".

So war ich vor einigen Tagen verwundert, als ich auf mein Profil klickte und mit großem Erstaunen feststellen musste, dass Tracks, die zuvor noch mit "Titel in voller Länge" gekennzeichet waren, plötzlich gar nicht mehr oder nur 30 Sekunden anspielbar waren. Sofort nachgeschaut, ob es sich vielleicht nur um einige Songs handelt, musste ich fesstellen, nein, ein verdammt hoher Anteil der Songs sind nicht mehr freigegeben. Was das Scrobbeln betrifft, ist es mir zwar egal, habe ich doch 95 Prozent meiner Songs käuflich erworben, aber dennoch finde ich das armselig, wenn die Musikindustrie sich sperrt, Lizenzen weiter freizugeben, ähnlich wie vor einiger Zeit die GEMA-Rechte YouTube-Clips einschränkte.

So tötet sich die Musikindustrie doch nur selbst. Fickt euch!
Musicindustry kills himself.

Musik ist eine wunderschöne Tochter. Musikindustrie ihre fürchterliche Mutter.

Montag, 11. Mai 2009

Eine Kurzgeschichte

Der unheimlich betörende Geruch des roten Badehandtuchs.

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