30something
Mein Gott, hatte ich früher Angst vor diesem Alter. Die Ansicht, dass das Leben mit dreißig vorbei ist.
Wahrscheinlich der gleiche Gedanke, den die Leute um zwanzig jetzt auch haben. Jetzt, wo ich mittendrin stecke, kann ich im nachhinein nur lachen. Was hat sich denn wirklich im Leben geändert? Nichts! O.K. 'ne Sportverletzung kuriert man nicht mehr von einem Tag auf den anderen aus. Aber dafür ist der Sex besser - und der war früher auch nicht schlecht. Keine Midlife-Crisis, das Leben ist genauso lebenswert und interessant wie vor zehn Jahren. Discos und Konzertbesuche gehören noch zum allwöchentlichen Standardprogramm.
Dann ist da auch noch die Freunde, besser gesagt "die Jungs". Kaum einer verheiratet, alle in einer mehr oder weniger festen Beziehung, jedoch voll im Leben und das beschränkt sich nicht nur auf das Wochenende. Man ist so alt, wie man sich fühlt. Falsch! Man ist so alt, wie man lebt!
Zudem selbstverständlich meine Freundin, zehn Jahre jünger als ich. Ich hatte noch nie eine Freundin, die älter als 27 war. Kann ich nur jedem empfehlen. Ich hoffe, dass das auch immer so bleibt. Quatsch, mit meiner Dame möchte ich alt werden, jedoch nicht im konservativen Sinne. Ich bin auch lieber unter jungen Leuten. Häufig fühle ich mich auch unter Leuten meines Alters unwohl. Dort werden häufig Themen und Ansichten erörtert, bei denen ich mich frage, über was für ein Schwachsinn wir hier bloß geredet. Selbstbeweihräucherung und Selbstmitleid liegen häufig so nah beieinander.Viele sehen auch schon verdammt alt aus. Viele Altersgenossen würde mich auch eher als unreif bezeichnen. Einer, der niemals erwachsen werden möchte. Scheiß drauf! Kein Kinderwunsch und Ehe und solche antiquierten Rituale.
Das ist auch ein Grund, weshalb ich auch Blogs der jüngeren lieber lese. Hier werden Themen angesprochen, die ich selber noch erlebe und (häufig) nachvollziehen kann. Bei Bloggern meines Alters oder älter sind die Themen häufig die Familie oder die Kinder und die Probleme, die dadurch enstehen.
Es gibt jedoch auch Dinge, die aus meiner Sicht mit Mitte dreißig angegangen werden müssen. Einerseits der Beruf und die damit verbundene Karriere und Werdegang. Hier spielt die Zeit definitiv gegen einen. Noch wichtiger ist die private Altersvorsorge. Jetzt weiß ich um die Bedeutung, fast schon zu spät. Im nachhinein hätte ich schon mit Anfang zwanzig den Aufbau beginnen sollen. Auch wenn wenig Geld zur Verfügung stand. Jetzt bin ich schlauer und weiß genau, was auf mich in Zukunft zukommt. Intensiv mit dem Thema (Jahre zu spät) befasst.
Ich freue mich schon auf die 40something.
Bateman
Wahrscheinlich der gleiche Gedanke, den die Leute um zwanzig jetzt auch haben. Jetzt, wo ich mittendrin stecke, kann ich im nachhinein nur lachen. Was hat sich denn wirklich im Leben geändert? Nichts! O.K. 'ne Sportverletzung kuriert man nicht mehr von einem Tag auf den anderen aus. Aber dafür ist der Sex besser - und der war früher auch nicht schlecht. Keine Midlife-Crisis, das Leben ist genauso lebenswert und interessant wie vor zehn Jahren. Discos und Konzertbesuche gehören noch zum allwöchentlichen Standardprogramm.
Dann ist da auch noch die Freunde, besser gesagt "die Jungs". Kaum einer verheiratet, alle in einer mehr oder weniger festen Beziehung, jedoch voll im Leben und das beschränkt sich nicht nur auf das Wochenende. Man ist so alt, wie man sich fühlt. Falsch! Man ist so alt, wie man lebt!
Zudem selbstverständlich meine Freundin, zehn Jahre jünger als ich. Ich hatte noch nie eine Freundin, die älter als 27 war. Kann ich nur jedem empfehlen. Ich hoffe, dass das auch immer so bleibt. Quatsch, mit meiner Dame möchte ich alt werden, jedoch nicht im konservativen Sinne. Ich bin auch lieber unter jungen Leuten. Häufig fühle ich mich auch unter Leuten meines Alters unwohl. Dort werden häufig Themen und Ansichten erörtert, bei denen ich mich frage, über was für ein Schwachsinn wir hier bloß geredet. Selbstbeweihräucherung und Selbstmitleid liegen häufig so nah beieinander.Viele sehen auch schon verdammt alt aus. Viele Altersgenossen würde mich auch eher als unreif bezeichnen. Einer, der niemals erwachsen werden möchte. Scheiß drauf! Kein Kinderwunsch und Ehe und solche antiquierten Rituale.
Das ist auch ein Grund, weshalb ich auch Blogs der jüngeren lieber lese. Hier werden Themen angesprochen, die ich selber noch erlebe und (häufig) nachvollziehen kann. Bei Bloggern meines Alters oder älter sind die Themen häufig die Familie oder die Kinder und die Probleme, die dadurch enstehen.
Es gibt jedoch auch Dinge, die aus meiner Sicht mit Mitte dreißig angegangen werden müssen. Einerseits der Beruf und die damit verbundene Karriere und Werdegang. Hier spielt die Zeit definitiv gegen einen. Noch wichtiger ist die private Altersvorsorge. Jetzt weiß ich um die Bedeutung, fast schon zu spät. Im nachhinein hätte ich schon mit Anfang zwanzig den Aufbau beginnen sollen. Auch wenn wenig Geld zur Verfügung stand. Jetzt bin ich schlauer und weiß genau, was auf mich in Zukunft zukommt. Intensiv mit dem Thema (Jahre zu spät) befasst.
Ich freue mich schon auf die 40something.
Bateman
bateman - Dienstag, 27. Juli 2004, 21:42 - (779)

dieser sprüht vor freude, lebenslust und energie
aber ..das dunkle leiden macht erst die freude hell... (oder so)
weiterhin viel vergnügen an den 30++
(fand meinen 30er nicht so rosig und hoffe, dass der 31 noch lange auf sich warten lässt)
leider bevor ich diese lesen kann
was mich noch neugieriger macht ;-)
off topic: neuer hintergrund gefällt mir sehr
Das ist ...
wenn ich es noch schaffe