One-Night-Stand - Der Morgen danach
Im folgenden möchte ich einen interessanten Artikel von Oliver Stolle im NEON aufgreifen und Anlass zur Diskussion geben:
"Ein verunglückter One-Night-Stand verstärkt den Kater am Morgen im Quadrat. Wie habt Ihr euch am nächsten Morgen gefühlt?
Viele Biere, noch mehr Biere, schlimmer Rausch. Dann erstmal nichts. Und jetzt, an einem Morgen, an dem der Kopf sich anfühlt wie mit Nadeln gespickt, liegt neben einem auch noch jemand Fremdes im Bett. Großer Schreck. Und dann kommen die Bilder zurück, eines nach dem anderen. Wie da plötzlich an der Bar so etwas wie ein Gespräch zu Stande kam, man auf der Tanzfläche sehr schnell sehr eng aneinander klebte und auch im Taxi nicht mehr voneinander abließ. Der Rest sind ein paar nackte Glieder. Und ein ganz übles Gewissen.
In NEON Februar 05 beschreibt Lilli Vorbek die Depression nach einem übereilten One-Night-Stand. »Ob die hätte sein müssen, ob man sich die nicht komplett hätte sparen können, sparen müssen«, schreibt sie, »das beantwortet sich nur dadurch, dass man es probiert.« Der Philosoph Robert C. Solomon hingegen plädiert in einem Interview für einen verantwortlicheren Umgang mit den Leidenschaften. Er sagt: »Unsere Gefühle sind selten so stark, dass wir uns nicht gegen sie wehren können«.
Wie habt Ihr euch nach eurer letzten wilden Nacht gefühlt?"
"Ein verunglückter One-Night-Stand verstärkt den Kater am Morgen im Quadrat. Wie habt Ihr euch am nächsten Morgen gefühlt?
Viele Biere, noch mehr Biere, schlimmer Rausch. Dann erstmal nichts. Und jetzt, an einem Morgen, an dem der Kopf sich anfühlt wie mit Nadeln gespickt, liegt neben einem auch noch jemand Fremdes im Bett. Großer Schreck. Und dann kommen die Bilder zurück, eines nach dem anderen. Wie da plötzlich an der Bar so etwas wie ein Gespräch zu Stande kam, man auf der Tanzfläche sehr schnell sehr eng aneinander klebte und auch im Taxi nicht mehr voneinander abließ. Der Rest sind ein paar nackte Glieder. Und ein ganz übles Gewissen.
In NEON Februar 05 beschreibt Lilli Vorbek die Depression nach einem übereilten One-Night-Stand. »Ob die hätte sein müssen, ob man sich die nicht komplett hätte sparen können, sparen müssen«, schreibt sie, »das beantwortet sich nur dadurch, dass man es probiert.« Der Philosoph Robert C. Solomon hingegen plädiert in einem Interview für einen verantwortlicheren Umgang mit den Leidenschaften. Er sagt: »Unsere Gefühle sind selten so stark, dass wir uns nicht gegen sie wehren können«.
Wie habt Ihr euch nach eurer letzten wilden Nacht gefühlt?"
bateman - Mittwoch, 26. Januar 2005, 20:25 - (963)

August 1999