Sonntag, 5. September 2004

Nachtbekanntschaft

Es war letztes Jahr im Sommer, irgendwann in den Semesterferien. Klaus Fiehe legte im Forum zur Electronic-Lounge-Party auf. Ich hatte mich dort mit ein paar Freunden verabredet. Als ich den Parkplatz vor dem alten Fabrikgebäude betrat, standen dort auch schon eine Menge Leute rum, die frische Luft schnappten und sich, teilweise schon gut angetrunken, lebhaft unterhielten. Es war mittlerweile kurz nach eins und somit gab es keine Warteschlange mehr an der Kasse.

Ich legte mein Geld auf den Tresen, drückte mir den Stempel auf den Unterarm und ging hinein. Es war wie erwartet rappelvoll, doch keine Spur von den Jungs. Somit entschloss ich mich, erst einmal einen Rundgang zu machen. Das Ganze erwies sich als nicht so einfach, das es kaum Platz zum durchgehen gab. Ich blickte umher und fand eine Gasse bei einer Gruppe Leute mit einem Mädchen, das ich vom sehen her schon von einigen anderen Partys kannte. Sie war ein unglaublich hübsches Mädchen. Schätzte Anfang zwanzig, klein und zierlich gebaut. Sie hatte kurze schwarze Haare und dunkle, braune Augen. Sie erinnerte mich vom Aussehen an Shannyn Sossamon aus dem Film „The Rules Of Attraction“. Ich musste an ihr vorbei, so dass ich sie kurz anlächelte, fragte: „Kann ich da mal kurz vorbei?“, mit meiner Hand an ihrer Taille sie vorsichtig zur Seite schob und mir den Weg zur Tanzfläche bahnte. Sie lächelte zurück und antwortete knapp: „Aber sicher“.

Wie vermutet standen meine Freunde an der Tanzfläche. Kurze Begrüßung, dann traf es sich gut, da ihr Becks mittlerweile leer war und ich als Letzter dran war, neue Getränke zu besorgen. Ich griff mir die leeren Flaschen, bahnte mir den Weg zurück und zwängte mich an die Theke. Die Bedienungen wirkten überfordert und langsam. Ich schaute mich um und links neben mir stand sie wieder, die kleine Zierliche. „Hast Du schon bestellt?“ fragte ich. Sie antwortete „Nein“. Als eine Bedienung vorbei kam, rief ich ihr zu: „Fünf Becks und ... „ und blickte auf das Mädchen. Sie reagierte und antwortete: „ein Wodka-Sprite bitte“. Die Getränke kamen zügig und als sie ihr Getränk bezahlen wollte, sagte ich zu ihr: „Lass mal, ich zahl’ schon“. Ich wünschte ihr noch einen schönen Abend. Sie bedankte sich, und ich ging zurück zu den Jungs.

Mittlerweile war einige Zeit vergangen und es würde schon etwas leerer. Mein Blick wanderte umher und sah wieder Sie, ebenfalls an der Tanzfläche, etwas abseits von ihren Freunden. Ihr Blick schien gelangweilt. Ich ging zu ihr rüber und fragte, ob sie Lust hätte zu tanzen. Sie hatte und wir gingen auf die Tanzfläche. Wir tanzten eine Weile – schätzungsweise eine gute Stunde. Es war ungefähr drei Uhr, als wir uns in eine ruhige Ecke setzten. Keine Worte, nur gegenseitige, tiefe Blicke in die Augen. Ich streichelte mit meiner Hand über ihren flachen Bauch. Sie streichelte meine Wange, beugte ihren Kopf vor und wir küssten uns leidenschaftlich. Ich rückte näher an sie heran, schob meine Hand unter ihren BH und streichelte ihren Busen. Sie hatte nichts dagegen und somit war eindeutig, worauf die Nacht hinauslaufen würde. Ich flüsterte ihr ins Ohr: „Lass uns zu mir gehen“. Nach meiner Hand greifend stand sie auf und zog mich hinterher, in die warme, dunkle Sommernacht. Händchenhaltend und erwartungsfroh auf das Bevorstehende spazierten wir, immer wieder unterbrochen von langen, leidenschaftlichen und kurzen, flüchtigen Küssen, zu meiner Wohnung.

Die Haustür aufgeschlossen übernahm sie die Initiative. Sie drückte mich mit ihrem zierlichen Körper gegen die Wand, presste ihre Lippen fest auf meine, schob ihre Zunge dazwischen und öffnete meine Gürtel. Ich griff nach ihrer Hand, schloss hastig die Wohnungstür auf und zog sie direkt ins Schlafzimmer. Die Nacht mit ihr war leidenschaftlich. Ungezügelter Sex: feucht, animalisch, gewaltig. Das Ausknipsen der normalen Geistesfunktion, gemeinsamer Ausstieg aus der Realität.

Als ich morgens aufwachte, schlief sie noch. Ich stand auf, brühte frischen Kaffee und stieg wieder zurück ins Bett. Ich küsste ihren Nacken und Rücken und bemerkte, dass sie schon wach war.

Ein perfekter One-Night-Stand. Ohne Versprechungen oder Verpflichtungen. Kein Austausch von Rufnummern, jedoch gemeinsames frühstücken und duschen. Wir sehen uns ohnehin gelegentlich zufällig auf verschiedenen Partys. So geschehen auch gestern Abend. Nett unterhalten, ein paar gemeinsame Drinks und immer eine gewisse sexuelle Spannung.

Donnerstag, 2. September 2004

Ich könnte ... kotzen

Nun treibt er hier sein Unwesen und versucht seine beschissene Hundehaftpflichtversicherungen zu verkaufen. Bei 20six rausgeflogen wegen Missachtung der AGB's. Bei sowas kann ich kotzen und wütend werden.

Blogs vs. Porno

Wer kennt das Problem nicht. Da gibt man einen Suchbegriff bei "Google" ein und erhält häufig auch eine recht hohe Anzahl von Treffern. Die Liste ist lang und man klickt die obersten Treffer an. Die Inforamtion, die gesucht wurde? Fehlanzeige. Bloss nur auf einer billigen Sexseite gelandet. Also ein nächster Klick auf einen anderen URL mit andere Beschreibung. Upps, wieder so'ne Seite. Wie kommt sowas?

Google führte den Pagerank ein, um die “Wertigkeit” bzw. “Wichtigkeit” einer jeden Webseite durch einen Wert von 0 bis 10 darzustellen. Seiten mit einem höheren Pagerank werden bei Suchanfragen eher berücksichtigt, als welche mit niedrigem Pagerank. Welchen Pagerank eine Seite bekommt, hängt unter anderem von der Anzahl der Backlinks (Links von anderen Seiten zu der jeweiligen Webseite) und des Pageranks der verlinkenden Seite ab. Wenn eine Seite z.b. auf der Startseite von google.de (Pagerank 10) verlinkt wäre, würde automatisch ihr Pagerank steigen, wobei die Berechnung der Pageranks in Abständen > 30 Tage durchgeführt wird.

Jetzt wird das ganze aber für Google bzw. Profi-Spamer ein Problem. Ihre Seiten fallen im Pageranking ab. Und das wegen Weblogs. Ganz einfach. Blogs haben die Eigenschaft in einem weltweiten Netzwerk vom Blogs (Blogosphäre) vernetzt zu sein. Blogs informieren sich untereinander über neue Artikel(Einträge) durch sogenannte Pingbacks. Über Pingbacks werden andere Blogs und Blogverzeichnisse über neue Themen benachrichtigt, bzw. darüber, dass man sich in seinem Blog auf Themen des angepingten Blogs bezieht. Das Problem hierbei ist, dass die Pingbacklisten häufig auf den Startseiten der Blogs angezeigt werden, und somit für Google Backlinks darstellen. Nun gibt es Personen, die öffentlich die Forderung stellen, Blogsites 2 Punkte niedriger anzusetzen. Klasse ist, das diese Forderung über ein Blog gestellt wird ;) Siehe auch hier

BATE|MAG

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Bösartig seit 7953 Tagen
Zuletzt am: 22. Aug, 20:23
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