Stadt der Sünde
Die Zeit der Biergärten ist (leider) (fast) vorbei. Der Herbst kommt spürbar näher, die Abende sind kühler und gegen neun Uhr wird es mittlerweile schon wieder dunkel. Wieder Zeit für Kinoabende. Gestern abend also den mit Spannung erwarteten Film Sin City angeschaut. Um es gleich vorweg zunehmen, ich war positiv überrascht. Mit „Sin City“ kommt nun eine Comic-Verfilmung in die Kinos, die nicht das Geringste mit dem Einerlei wie Batman oder sonstigen Mist zu tun hat. Der Fim ist düster, dreckig und brutal. Stilistisch wegweisend, kann der Zuschauer kaum unterscheiden, ob es sich teilweise wirklich um reale Darsteller oder Comicfiguren handelt. Zudem merkt man die Handschrift von Quentin Tarantino, der neben Robert Rodriguez und Frank Miller mit Regie führte. Die Handlung unterteilt sich in drei verschiedene, nicht chronologisch erzählte Episoden. Der Film ist ganz in schwarz-weiß. Lediglich bestimmte Elemente, wie Blut, Augen, die Autos sind in Farbe. Und der Film kommt fast ohne Soundtrack aus.
Gespannt war ich inbesondere auf Mickey Rourke. Eine Paraderolle für ihn. Doch konnte ich nicht unterscheiden, ob er vom Maskenbilder für die Rolle des Marv zurecht gemacht wurde, oder es sich wieder um eine missglückte OP handelte. Allein schon die Besetzung mit Jessica Alba, Bruce Willis, Benicio Del Toro, Josh Hartnett, Michael Madsen, Brittany Murphy, Mickey Rourke und Rutger Hauer ist top.
Wer auf Comic-Verfilmungen wie "The Crow" steht, wird begeistert sein.
bateman - Mittwoch, 24. August 2005, 11:35 - (488)

