Selbstgespräch
Nun bin ich weg. Wieder einmal heißt es weg. Zunächst weg aus dem Hochschulbereich, dann weg aus der Firma und nun zu guter Letzt weg aus meiner Heimatstadt. Dein konsequentes Ziel wurde somit erreicht?! Ich habe es nie so gewollt. Und ich kann immer noch sagen, dass es mir leid tut, wie es gekommen ist.
Mein ehemaliger Professor und Arbeitsrechtler und -psychologe hat mir damals geraten, die ganze Sache als eine Form von Mobbing anzuzeigen, denn Mobbing beginnt schon dort, wo jemand gezielt durch sein Verhalten gegenüber einer anderen Person darauf hinarbeitet, dass die andere Person durch dieses Verhalten in seinem Leistungsvermögen und Arbeitskraft psychisch und/oder physisch eingeschränkt wird und das billigend in Kauf nimmt.
Doch ich habe mich aus mehreren Gründen dagegen entschieden, einerseits weil ich keinen Staub aufwirbeln wollte und meine Führungskraft durch sein Nichthandeln in dieser Sache zu kompromentieren und um Deinen erfolgreichen Abschluss des T-Programm nicht entgegenzustehen. Andererseits bin ich der Meinung, jemand Bekannten anzuzeigen einfach eine erbärmliche Handlungsweise ist und anscheinend der altertümlichen Gedankenvorstellung bin, dass ein Vieraugengespräch - und hiermit meine ich ein wirkliches Gespräch, nicht nur ein Fünf- oder Zehnminutentalk - unter erwachsenen Menschen möglich sein müsste. Anscheinend erwecke ich nicht den Eindruck, dass man mit mir reden kann (auch hier meine ich wieder reden in Form von konstruktiver Problemlösung, was nie stattfand), sonst wäre der Gang zum Chef unnötig gewesen. "Hey H.., mit den Beiträgen fand ich schei§$e" - ein Wort zu mir hätte ausgereicht, um diejenigen Beiträge in deinem Sinne zu ändern oder dir die Admin-Rechte zur eigenständigen Berabeitung zu vergeben.
Umso mehr war ich erstaunt, als ein paar Tage später eine Anzeige wegen „übler Nachrede“ in meinem Briefkasten fand. Zugegeben, es war mit Sicherheit nicht alles nett, was ich geschrieben habe, jedoch lag es mir fern dich zu verunglimpfen. Als ich dann nach Akteneinsicht auch noch feststellen durfte, dass du mich anfänglich des „Stalkings“ bezichtigen wolltest, hat es mir endgültig die Sprache verschlagen. Ein weiterer Stich in mein Herz und die grünen Wolken verfärbten sich endgültig schwarz. Und dieser Versuch, der jedoch wohl bei der Anzeigenaufnahme im Vorfeld sich als grundlos erwies, hat mir dann zur Entscheidung verholfen, nach Berlin zu ziehen. Somit musste ich sogar meinen Anwalt um Rat fragen, ob ich überhaupt noch zum Unisport, ins HRZ, in die Mensa oder andere öffentliche Plätze aufsuchen darf und somit ganz alltägliche, banale und mir liebgewonnene Gewohnheiten aufgeben muss, um einer weiteren möglichen Anzeige zu entgehen.
Dennoch interessiert es mich, ob die Anzeige deine eigene Entscheidung war, oder auf Drängen Dritter. Vielleicht besteht ja mal die Möglichkeit, inzwei, drei zehn Jahren bei einem Kaffee die Sache aus dem Weg zu räumen und sich wieder in die Augen zu schauen. Ha!
Mein ehemaliger Professor und Arbeitsrechtler und -psychologe hat mir damals geraten, die ganze Sache als eine Form von Mobbing anzuzeigen, denn Mobbing beginnt schon dort, wo jemand gezielt durch sein Verhalten gegenüber einer anderen Person darauf hinarbeitet, dass die andere Person durch dieses Verhalten in seinem Leistungsvermögen und Arbeitskraft psychisch und/oder physisch eingeschränkt wird und das billigend in Kauf nimmt.
Doch ich habe mich aus mehreren Gründen dagegen entschieden, einerseits weil ich keinen Staub aufwirbeln wollte und meine Führungskraft durch sein Nichthandeln in dieser Sache zu kompromentieren und um Deinen erfolgreichen Abschluss des T-Programm nicht entgegenzustehen. Andererseits bin ich der Meinung, jemand Bekannten anzuzeigen einfach eine erbärmliche Handlungsweise ist und anscheinend der altertümlichen Gedankenvorstellung bin, dass ein Vieraugengespräch - und hiermit meine ich ein wirkliches Gespräch, nicht nur ein Fünf- oder Zehnminutentalk - unter erwachsenen Menschen möglich sein müsste. Anscheinend erwecke ich nicht den Eindruck, dass man mit mir reden kann (auch hier meine ich wieder reden in Form von konstruktiver Problemlösung, was nie stattfand), sonst wäre der Gang zum Chef unnötig gewesen. "Hey H.., mit den Beiträgen fand ich schei§$e" - ein Wort zu mir hätte ausgereicht, um diejenigen Beiträge in deinem Sinne zu ändern oder dir die Admin-Rechte zur eigenständigen Berabeitung zu vergeben.
Umso mehr war ich erstaunt, als ein paar Tage später eine Anzeige wegen „übler Nachrede“ in meinem Briefkasten fand. Zugegeben, es war mit Sicherheit nicht alles nett, was ich geschrieben habe, jedoch lag es mir fern dich zu verunglimpfen. Als ich dann nach Akteneinsicht auch noch feststellen durfte, dass du mich anfänglich des „Stalkings“ bezichtigen wolltest, hat es mir endgültig die Sprache verschlagen. Ein weiterer Stich in mein Herz und die grünen Wolken verfärbten sich endgültig schwarz. Und dieser Versuch, der jedoch wohl bei der Anzeigenaufnahme im Vorfeld sich als grundlos erwies, hat mir dann zur Entscheidung verholfen, nach Berlin zu ziehen. Somit musste ich sogar meinen Anwalt um Rat fragen, ob ich überhaupt noch zum Unisport, ins HRZ, in die Mensa oder andere öffentliche Plätze aufsuchen darf und somit ganz alltägliche, banale und mir liebgewonnene Gewohnheiten aufgeben muss, um einer weiteren möglichen Anzeige zu entgehen.
Dennoch interessiert es mich, ob die Anzeige deine eigene Entscheidung war, oder auf Drängen Dritter. Vielleicht besteht ja mal die Möglichkeit, in
bateman - Mittwoch, 2. August 2006, 03:01 - (532)
