Wie ich schon einmal an anderer Stelle
erwähnte, kann ich mit Musik aus dem Netz wenig anfangen, vergleichbar zwischen realem und Cybersex. Ja, ich gehe noch in Geschäfte mit einer CD-Abteilung, um dort die Regale zu durchstöbern.
Und hier merke ich wieder die Beengtheit kleiner Städte wie Bielefeld, beispielsweise in den großen Fachmärkten, die vor geizender Geilheit nur so strotzen oder bloß sau
billigblöd sind. Gerne denke ich da an meine Zeit in Berlin zurück, dort gab es wenigsten eine ordentliche Auswahl, die CD-Abteilungen der besagten Ketten waren größer, als hier das gesamte Geschäft. Hier finde ich nur leere Regale vor, die Anzahl der CD's sind geringer als die 'Reiter' der Interpreten. Auswahl ist nicht deren Stärke.
(Vor)weihnachtszeit ist die Zeit der "Greatest Hits" und "Best of"-Compilations. Von diesen Gattungen liegen jedoch die Scheiben in großen Mengen aus. Mein Blick schweift über derer, die in diesen Zeiten solche Alben rausbringen und ich frage mich, wie kann 'der' oder 'die' ein '
Greatest Hits'- oder '
Best of'-Album rausbringen, ohne jemals überhaupt
einen guten Song, sondern nur gequirlten Mist, herausgebracht zu haben? Manches werde ich nie verstehen.
bateman - Sonntag, 18. November 2007, 19:38 - (847)