Erwachsen werden
Diversen Studien zufolge werden wir Deutsche immer später erwachsen. Während früher die meisten Leute mit 30 voll im Berufsleben standen, inklusiv abgeschlossener Familienplanung, leben heute sehr viele Leute bis Mitte/Ende 20 im "Hotel Mama".
Doch ab wann gilt man als erwachsen? Ich meine jetzt nicht laut Ausweis, sondern von der Einstellung. Irgendwo stand vor einigen Monaten darüber ein Artikel im Spiegel (oder war es der Focus bzw. Stern?) Eine britische Soziologin brachte es relativ einfach auf den Punkt: "Sobald wir wieder freiwillig früh zu Bett gehen." Wenn das die entscheidende Formel ist, werde sogar ich langsam erwachsen. Früher war es undenkbar für mich, die geschenkte Stunde der Zeitumstellung für zusätzlichen Schlaf zu nutzen. Hieß es sonst eine Stunde länger feiern. Nein, diesmal einen grundsoliden Samstag auf dem Sofa verbracht und mir "Das aktuelle Sportstudio" mit der Auslosung zur nächsten DFB-Pokal-Runde angeschaut (uups, dabei besitze ich ja kein Fernsehgerät ;-)
Zugegeben, ein wenig war es schon eine zwangsläufige Auszeit. Kamen Freitag doch einige alte Studienkollegen zum Feiern in die ostwestfälische Metropole. Doch vielmehr ist es seit einigen Wochenenden, dass die Jungs sich darauf spezialisiert haben, am Wochenende in "alte Schachteln Kneipen" zu gehen. Dort, wo gelangweilte ältere Frauen über 40, mit billigem Lippenstift auf ihren Jackett-Kronen, unerträgliche Schlagermusik aus jenen Zeiten hören, in der ihre Falten noch nicht so stark zum Vorschein kamen.
Das ist nun wirklich nicht meine Welt, fühle ich mich doch unter jüngeren Leuten wesentlich wohler, als unter Gleichaltrigen, mit ihren verschrobenen Ansichten. Nein Danke!
Nachtrag. Heute geht's wiederHalloween feiern, schließlich haben wir in NRW das Glück, dass morgen Feiertag ist. Und das bei Nachttemperaturen, die wir sonst gerne im Oktober als Tagestemperaturen hätten.
Doch ab wann gilt man als erwachsen? Ich meine jetzt nicht laut Ausweis, sondern von der Einstellung. Irgendwo stand vor einigen Monaten darüber ein Artikel im Spiegel (oder war es der Focus bzw. Stern?) Eine britische Soziologin brachte es relativ einfach auf den Punkt: "Sobald wir wieder freiwillig früh zu Bett gehen." Wenn das die entscheidende Formel ist, werde sogar ich langsam erwachsen. Früher war es undenkbar für mich, die geschenkte Stunde der Zeitumstellung für zusätzlichen Schlaf zu nutzen. Hieß es sonst eine Stunde länger feiern. Nein, diesmal einen grundsoliden Samstag auf dem Sofa verbracht und mir "Das aktuelle Sportstudio" mit der Auslosung zur nächsten DFB-Pokal-Runde angeschaut (uups, dabei besitze ich ja kein Fernsehgerät ;-)
Zugegeben, ein wenig war es schon eine zwangsläufige Auszeit. Kamen Freitag doch einige alte Studienkollegen zum Feiern in die ostwestfälische Metropole. Doch vielmehr ist es seit einigen Wochenenden, dass die Jungs sich darauf spezialisiert haben, am Wochenende in "alte Schachteln Kneipen" zu gehen. Dort, wo gelangweilte ältere Frauen über 40, mit billigem Lippenstift auf ihren Jackett-Kronen, unerträgliche Schlagermusik aus jenen Zeiten hören, in der ihre Falten noch nicht so stark zum Vorschein kamen.
Das ist nun wirklich nicht meine Welt, fühle ich mich doch unter jüngeren Leuten wesentlich wohler, als unter Gleichaltrigen, mit ihren verschrobenen Ansichten. Nein Danke!
Nachtrag. Heute geht's wieder
bateman - Montag, 31. Oktober 2005, 13:48 - (392)

bis mitte/ende 20?
Bis 21
21 sticht