Freizeit, aber nicht zuviel
Nicht arbeiten zu müssen und trotzdem sein Gehalt zu bekommen, hört sich durchaus verlockend an. Ist es aber keineswegs, wie ich nun seit über 8 Wochen durchaus leidvoll feststellen konnte. Die erste Woche war noch ganz in Ordnung, konnte ich doch einige Sachen erledigen, die ich schon eine Weile unerledigt vor mir hingeschoben habe. Doch schnell fällt einem die Decke auf den Kopf, zumal das Wetter in den ersten Wochen alles andere als gut war. Den nötigen Ausgleich finde ich in solchen Situationen beim Sport: im Wechsel ins Unifit oder morgendliches bzw. abendliches Joggen. Dazu einmal wöchentlich zum Fußballspielen. Das Wetter wurde besser und ich konnte endlich meine Inline-Skates wieder auspacken und ein paar Kilometer machen oder mich nachmittags im naheligenden Park sonnen, bis ich ab einer gewissen Uhrzeit fluchtartig das Weite suchen muss. Und nicht zuletzt die Fußball-WM, die angenehme Abwechslung mitsich bringt.Jetzt arbeite ich wieder selbstständig mit einigen Kollegen aus der Studentenzeit zusammen. Wenn ich mir vorstelle, über einen längeren Zeitraum und dann noch vielleicht während der Tristesse des Herbstes untätig sein zu müssen, würde ich wahrscheinlich abdrehen.
bateman - Sonntag, 2. Juli 2006, 21:44 - (352)
