Kopfgeldjäger
In einer anderen Stadt zu weilen, zieht notgedrungen mit sich, sich von Menschen seines Vertrauens zu verabschieden und in der "Fremde" neu zu suchen. Dazu gehören primär zwei Kategorien: a) der Hausarzt und b) der Frisör. Glücklicherweile bin ich kerngesund, so dass ich mich momentan um a) noch nicht kümmern muss. Und als Mann haben wir es zu Punkt b) auch wesentlich einfacher, als die weibliche Spezies. Wir brauchen keine Hair-Boutique oder Hair-Stylisten. Schließlich tragen wir auch keine Frisuren, Metro-Sexuelle einmal ausgenommen, sondern schlicht und einfach 'nen Haarschnitt. Das soll keinewegs bedeuten, dass wir Männer nicht auch ein wenig eitel sind. Nur sollte die Frisur der Haarschnitt schnell beschrieben sein, wenn wir nach unseren Wünschen gefragt werden. Kein hier ein bisschen kürzer, da vielleicht ein paar Strähnchen, dort fransig und oben was-auch-immer. Und in diesem Fall bin auch schnell fündig geworden, mit dem großen Vorteil, nur die Straße überqueren zu müssen, um mir vom Kopfgeldjäger gehörig den Kopf waschen zu lassen, inkl. Haare schneiden. Unkompliziert ohne Ammeldung bzw. Reservierung. Marke ziehen (man lebt schließlich im Osten) und auf den Aufruf warten.
P.S.: Und endlich wieder online!
P.S.: Und endlich wieder online!
bateman - Donnerstag, 5. Oktober 2006, 19:17 - (619)
