Szenenwechsel
Gestern war einer dieser Tage (oder besser gesagt Abende), an denen man leicht melancholisch werden konnte. Grund für diese Stimmung, die ich normalerweise kaum kenne, war eine Revival-Party. Nicht eine x-beliebige, sondern von einer (Quatsch - der) Disco aus meiner Jugendzeit. Sozusagen die Entjungferung in Bezug auf das Disco- und Nachtleben. Konsequent mit allem, was dazugehört: erste Alkoholexzesse, Mädchenbekanntschaften und die Musik jener Zeit (80er Jahre-Pop). Leider fand das ganze woanders statt, da der alte Laden Ende der 80er Jahre abgerissen wurde. Doch es gab ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichern von damals. Einige die man nur vom sehen kannte, andere, mit denen man intensiv gefeiert hatte.
Somit nehme ich das als Anlaß, die letzten 20 Jahre des Nachtlebens meiner Stadt Revue passieren zu lassen.
Und das Nachtleben und die dazugehörige Szene hat sich sehr verändert. Anfang der Neunziger folgten noch ein paar weitere (belanglose) Discos. Danach, also Mitte der Neunziger folgte die großartige Zeit der Clubs und Partys in alten Lagerhallen und ausrangierten Fabrikgebäuden. Diverse Locations und Parties, in denen es letztendlich nur darum ging, abzufeiern, sich zu betrinken und bekiffen und jemanden abzuschleppen. Jeder ging dieser Intention nach und es herrschte auch eine "lockererer" Atmosphäre als in den traditionellen Diskotheken. Die Zeit der (teilweise flüchtigen) Bekanntschaften und One-Night-Stands. Und es war die Zeit der Clubs mit den "Open-Turnables". Ständig wechselnde DJ's mit ebenso ständig wechselden Mottos. Hier war das "Chatta" einer der Vorreiter in ganz Deutschland. Beides hat leider nicht vorgehalten.
Und jetzt? Schwamm drüber!
Somit nehme ich das als Anlaß, die letzten 20 Jahre des Nachtlebens meiner Stadt Revue passieren zu lassen.
Und das Nachtleben und die dazugehörige Szene hat sich sehr verändert. Anfang der Neunziger folgten noch ein paar weitere (belanglose) Discos. Danach, also Mitte der Neunziger folgte die großartige Zeit der Clubs und Partys in alten Lagerhallen und ausrangierten Fabrikgebäuden. Diverse Locations und Parties, in denen es letztendlich nur darum ging, abzufeiern, sich zu betrinken und bekiffen und jemanden abzuschleppen. Jeder ging dieser Intention nach und es herrschte auch eine "lockererer" Atmosphäre als in den traditionellen Diskotheken. Die Zeit der (teilweise flüchtigen) Bekanntschaften und One-Night-Stands. Und es war die Zeit der Clubs mit den "Open-Turnables". Ständig wechselnde DJ's mit ebenso ständig wechselden Mottos. Hier war das "Chatta" einer der Vorreiter in ganz Deutschland. Beides hat leider nicht vorgehalten.
Und jetzt? Schwamm drüber!
bateman - Sonntag, 12. September 2004, 13:22 - (461)
