Es mag ja eine positive Entwicklung sein, dass heutzutage selbst Bäckereifachverkäuferinnen englisch sprechen (respektive schreiben), aber coffee to go dreht mir jedesmal den Magen um. Die on the go-Playlist meine iPods kann ich ja akzeptieren, Technobabbel ist nun mal englisch. Warum kann ich mir aber keinen 'Kaffe zum mitnehmen' kaufen? Ich frage mich immer, wie seltsam ein Spaziergang für englische Muttersprachler durch unsere Innenstädte sein muss? Da verkauft ein Bäcker Mayer espresso to go und ciabatta, wenn man dann aber zwei ciabatti bestellt, heißt es lapidar: "Ham nur SCHABATTA, könn'se auch zwei von haben"....
Ich bin auch kein Freund von Anglizismen. Da bewundere ich die Isländer. Der "Coffee to go" stand halt so auf der Karte. Bisher habe ich in einer Pommes-Bude auch noch nie gesagt, ich hätte gerne "fries to go", wenn ich gefragt wurde, ob "zum mitnehmen ?" ;)