Die graue Eminenz
Nun sind doch einige Tage seit meinem letzten Beitrag Satz vergangen. Grund dafür war, dass ich schockiert war. Nicht über die Ausschreitungen einiger Demonstranten in Heiligendamm zum G8-Gipfel. Nicht darüber, dass Paris Hilton ihre Haftstrafe antreten musste und vorübergehend wieder freigelassen wurde. Nein, der Grund für meine fast zweiwöchige Blogabstinenz ist viel banaler dramatischer.
Es begann heute vor einer Woche, also quasi letzten Sonntag. Ummeinen morgendlichen Kater meine Müdigkeit und die damit verbundene Sonntagslethargie abzulegen, steckte ich mein Gesicht in das Waschbecken, gefüllt mit kaltem Wasser und Eiswürfel, um die Lebensgeister zu wecken. Ich schaute hinauf in den Badezimmerspiegel und stieß einen lauten Schrei vor Entsetzen aus. Meine Dame, die es sich noch im Bett bequem gemacht hatte, stürzte vor lauter Besorgnis in das Badezimmer. Noch nach Fassung ringend sprach ich zu ihr, sie sollte sich schon einmal nach jemand Jüngeren umsehen, meine Tage sind gezählt, der körperliche Verfall nur noch eine Frage der Zeit, bevor sich mein Verwesungsgeruch breitmachen wird. Wie konnte so etwas bloß mir passieren, dem lebendig gewordenen Jungbrunnen, der trotz seiner 37 31 Jahren immer noch auf Mitte Zwanzig geschätzt wird, dank meines vollen Haares, der jugendlichen Pfirsichhaut und absoluten relativen Faltenfreiheit.
Entgeistert schaute sie in meine mit Tränen gefüllten Augen. "Was hast Du?", fragte sie mich mitleidsvoll.
"Schau hier, mein erstes graues Haar", antwortete ich und zeigte auf meine rechte Kotelette, oberhalb des Ohres, aus der unübersehbar ein graues, ja fast schon weißes Härchen ragte.
"Ach so, das ist mir schon vor einigen Tagen aufgefallen", entgegnete sie mir sanftmütig. Warum sie mir denn nichts gesagt hatte, wenn es ihr schon vorher aufgefallen war, wollte ich wissen.
Nein, sie wollte mich nicht beunruhigen und es ist ja auch nichts Schlimmes, gab sie mir als Grund für Verschweigen an. Außerdem wäre ich zu eitel und Männer mit graumelierten Schläfen gelten als sexy: George Clooney sei der beste Beweis für diese These, sprach's, trat ganz nah an mich heran, strich durch mein nasses Haar und zupfte das besagte graue Haar mit einem raschen Ruck heraus. Nun heißt es doch, dass wenn man ein graues Haar herausreißt, das dafür10 100 1000 graue Haare nachwachsen.
Somit wird euch in kurzer Zeit ein in Würde ergrauter Herr Bateman hier weiter "begegnen". Deshalb noch schnell ein Foto von Herrn Bateman, dem "Second Sexiest Man Alive" - nach besagtem Mr. Clooney - mit seiner "normalen" Haarfarbe.

Es begann heute vor einer Woche, also quasi letzten Sonntag. Um
Entgeistert schaute sie in meine mit Tränen gefüllten Augen. "Was hast Du?", fragte sie mich mitleidsvoll.
"Schau hier, mein erstes graues Haar", antwortete ich und zeigte auf meine rechte Kotelette, oberhalb des Ohres, aus der unübersehbar ein graues, ja fast schon weißes Härchen ragte.
"Ach so, das ist mir schon vor einigen Tagen aufgefallen", entgegnete sie mir sanftmütig. Warum sie mir denn nichts gesagt hatte, wenn es ihr schon vorher aufgefallen war, wollte ich wissen.
Nein, sie wollte mich nicht beunruhigen und es ist ja auch nichts Schlimmes, gab sie mir als Grund für Verschweigen an. Außerdem wäre ich zu eitel und Männer mit graumelierten Schläfen gelten als sexy: George Clooney sei der beste Beweis für diese These, sprach's, trat ganz nah an mich heran, strich durch mein nasses Haar und zupfte das besagte graue Haar mit einem raschen Ruck heraus. Nun heißt es doch, dass wenn man ein graues Haar herausreißt, das dafür
Somit wird euch in kurzer Zeit ein in Würde ergrauter Herr Bateman hier weiter "begegnen". Deshalb noch schnell ein Foto von Herrn Bateman, dem "Second Sexiest Man Alive" - nach besagtem Mr. Clooney - mit seiner "normalen" Haarfarbe.

bateman - Sonntag, 10. Juni 2007, 18:04 - (1217)
