Berg- und Talfahrt des Lebens
Das Leben gleicht einer Fahrt auf der Autobahn. Genau genommen der BAB 2 kommend aus Berlin Richtung meiner ostwestfälischen Heimat. Anfänglich läuft alles problemlos in geordneten Bahnen ohne Restriktionen. Der uns angeborene Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung erhält ab dem ehemaligen Grenzübergang Helmstedt/Marienborn einen ersten Dämpfer: 120 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung. Kurz nach der Höhe Hannovers geht es ständig bergauf und bergab, bedingt durch die Ausläufer des Wiehengebirges. Herrscht zunächst auch noch eitler Sonnenschein, bedeckt sich der Himmel zunehmend, je näher ich mich Bielefeld zubewege. Spätestens ab der Talbrücke Exter hat sich der Himmel vollendens zugezogen und mit den ersten Ausfahrten Bielefelds (Ostwestfalen / Lippe) öffnen sich die Schleusen und es beginnt zu regnen. Lasse ich meinen Heimatort hinter mir, erhellt es sich wieder schlagartig.
So verhält sich auch das Leben. Denkt man, es geht ruhig und glatt voran, beginnt es hügelig zu werden und ist man noch auf der Sonnenseite des Lebens, zieht es sich schnell zu und um uns herum wird aus grau, trübe, ungemütlich und plötzlich stehen wir im Regen. Manchmal sind wir auf der Überholspur, ein anderes Mal geht es nur schleppend voran. Manchmal müssen wir unsere Heimat einfach hinter uns lassen.
Und so überschleicht mich auch gelegentlich etwas Wehmut:
So verhält sich auch das Leben. Denkt man, es geht ruhig und glatt voran, beginnt es hügelig zu werden und ist man noch auf der Sonnenseite des Lebens, zieht es sich schnell zu und um uns herum wird aus grau, trübe, ungemütlich und plötzlich stehen wir im Regen. Manchmal sind wir auf der Überholspur, ein anderes Mal geht es nur schleppend voran. Manchmal müssen wir unsere Heimat einfach hinter uns lassen.
Und so überschleicht mich auch gelegentlich etwas Wehmut:
bateman - Donnerstag, 14. Juni 2007, 19:56 - (766)

Und das... das war gut so...