Fahr zur Hölle
Es war irgendwann Anfanger der Neunziger. Die nächtliche Hitze war unerträglich und ließ mich ans Einschlafen absolut nicht denken. Ich lümmelte mich auf meinem Wohnzimmersofa und zappte durch das Spätprogramm der einzelnen Fernsehsender, bis ich auf 3sat hängenblieb, einem Sender, der spät nachts, es war nach eins, im Gegensatz zu den vielen Unterschichten-TV-Sendern, kleine Juwelen des Kinos zeigt:
Drei Bankräuber (Sy Richardson, Joe Strummer, Dick Rude) und eine Frau (Courtney Love) geraten auf der Flucht nach einer Autopanne in ein heruntergekommenes Wüstennest, das von der Familie McMahon, einem Clan von Revolverhelden beherrscht wird und deren Einwohner Kaffee-Junkies sind. Nach anfänglichen Feindseligkeiten, gemeinsamen Besäufnissen und sexuellen Abenteuern mit den wenigen Damen am Ort, sorgt der gewaltsame Tod von Opa McMahon für die Eskalation. In einem bleihaltigen Showdown mähen sich Einwohner und Fremdlinge gegenseitig nieder.
Weitere illustre Darsteller sind Elvis Costello, Dennis Hopper, Grace Jones, Jim Jarmusch und Shane MacGowan in einem abgefahrenen Neo-Punk-Western von 1987, also einer Zeit, in der Tarantino und Rodriguez als Filmemacher noch unbekannt waren: Straight to Hell von Alex Cox. Ein cineastsicher Leckerbissen, den ich seit dieser Zeit nicht mehr im Fernsehen, gar in einer Videothek gefunden haben, was wirklich schade ist. Ebenso schwer ist dieser Film als Kauf- oder Leih-DVD zu bekommen. Ein weiteres Indiz für dieses Rarität ist, dass auf YouTube, wo sich nun wirklich so viel Müll tummelt, nur einen Filmausschnitt gefunden habe. Egal, wie dem auch sei, dank des weltweiten Internetz habe ich jetzt die US-Fassung. Den Film kann ich jedem Tarantino/Rodriguez-Fan, aber auch anderen, wärmstens empfehlen.
Drei Bankräuber (Sy Richardson, Joe Strummer, Dick Rude) und eine Frau (Courtney Love) geraten auf der Flucht nach einer Autopanne in ein heruntergekommenes Wüstennest, das von der Familie McMahon, einem Clan von Revolverhelden beherrscht wird und deren Einwohner Kaffee-Junkies sind. Nach anfänglichen Feindseligkeiten, gemeinsamen Besäufnissen und sexuellen Abenteuern mit den wenigen Damen am Ort, sorgt der gewaltsame Tod von Opa McMahon für die Eskalation. In einem bleihaltigen Showdown mähen sich Einwohner und Fremdlinge gegenseitig nieder.
Weitere illustre Darsteller sind Elvis Costello, Dennis Hopper, Grace Jones, Jim Jarmusch und Shane MacGowan in einem abgefahrenen Neo-Punk-Western von 1987, also einer Zeit, in der Tarantino und Rodriguez als Filmemacher noch unbekannt waren: Straight to Hell von Alex Cox. Ein cineastsicher Leckerbissen, den ich seit dieser Zeit nicht mehr im Fernsehen, gar in einer Videothek gefunden haben, was wirklich schade ist. Ebenso schwer ist dieser Film als Kauf- oder Leih-DVD zu bekommen. Ein weiteres Indiz für dieses Rarität ist, dass auf YouTube, wo sich nun wirklich so viel Müll tummelt, nur einen Filmausschnitt gefunden habe. Egal, wie dem auch sei, dank des weltweiten Internetz habe ich jetzt die US-Fassung. Den Film kann ich jedem Tarantino/Rodriguez-Fan, aber auch anderen, wärmstens empfehlen.
bateman - Samstag, 21. Juli 2007, 11:09 - (1750)

In den nächsten Wochen kommt ja ein wenig Nachschub. Sogar ein Zombiefilm ist dabei.
Nur hoffentlich nicht so übertrieben wieder ganze Hostel-Mist.
Ein bisschen alte Schule, nicht immer dieses Werkzeuggemetzel.
Wobei das ja bei Zombies eigentlich der Sinn der Sache ist.
Schließlich eignet sich zur effektiven bekämpfung dieser am besten ein schlichtes Brecheisen...
Doch das gehört hier nun nicht rein.