Licht und Schatten
"Was muss 2007 endlich klappen?" wird in der aktuellen Neon unter der Rubrik 'Nur eine Frage' gefragt. So simpel die Frage auch scheint, so schwer fällt sie mir, sie zu beantworten. Aus dem Grund, dass 2006 für mich ein Jahr mit Licht und Schatten war.
Nun gibt es wieder in vielen Blogs die obligatorischen Fragebögen, die das ausklingende Jahr reflektieren lassen sollen. In diesem Jahr verzichte ich auf die Fragebögen und schildere lieber ausführlich.
Der Start in das Jahr 2006 war eine lückenlose Fortsetzung von 2005, ein Jahr, das ich getrost aus meinem Gedächnis streichen möchte (die langjährigen Leser wissen, wo von ich spreche). Also ging das neue Jahr nahtlos trostlos weiter, wie das Alte aufgehört hatte. Schlechter kann es eigentlich gar nicht werden, dachte ich, bis dann im April diesen Jahres der absolute Tiefpunkt erreicht war. Es kam zu einem Gespräch mit meinem damaligen Chef und der Konsequenz, dass ich meine Kündigung hinlegte, die nach dem ganzen Ärger eine befreiende Wirkung auf mich hatte. Auslöser war, dass meine damalige Kollegin auf dieses Blog gestoßen war und einige Beiträge (die von mir wirklich nicht nett waren) der Firma vorlegte. Es folgte meine Freistellung und der Gipfel des Unverständnisses erfasste mich mit der Anzeige wegen 'übler Nachrede' besagter Ex-Kollegin. Im Nachhinein hätte ich vielleicht die Sache aussitzen können und allen Beteiligten das Leben schwer machen sollen. Rechtlich war die Sache absolut unbegründet und eine Kündigung seitens meines Arbeitgebers wäre niemals statthaft gewesen. Aber ich bin einfach ein zu feiner Kerl.
Viel Freizeit bei schlechtem Wetter folgten. Pünktlich zum Beginn der Weltmeisterschaft verschwand der Schatten und das Licht erschien, gefolgt vom viel zitierten "Sommermärchen". Und es war wirklich ein Ereignis, das ich so wunderbar im Vorfeld nicht geahnt habe. Zum 1. August zog ich nach den ganzen Querelen einen endgültigen Schlussstrich und zog von Bielefeld nach Berlin. Eine neue berufliche Herausforderung und eine neue Umgebung als Neubeginn. Auch wenn es aus meinen Beiträgen bisher noch nicht so rausklang, ich fühle mich in Berlin wohl, auch wenn ich noch nicht dort ganz angekommen bin. Unter Veränderung der beruflichen Seite kann ich mir sehr gut vorstellen, auch weiterhin hier zu leben und zu arbeiten. Und genau hier - beruflich - stellt sich wieder die Schattenseite ein. Aber nichts ist für die Ewigkeit und irgendwie wird 2007 auch endlich etwas klappen. Die Frage ist, nur was?
Nun gibt es wieder in vielen Blogs die obligatorischen Fragebögen, die das ausklingende Jahr reflektieren lassen sollen. In diesem Jahr verzichte ich auf die Fragebögen und schildere lieber ausführlich.
Der Start in das Jahr 2006 war eine lückenlose Fortsetzung von 2005, ein Jahr, das ich getrost aus meinem Gedächnis streichen möchte (die langjährigen Leser wissen, wo von ich spreche). Also ging das neue Jahr nahtlos trostlos weiter, wie das Alte aufgehört hatte. Schlechter kann es eigentlich gar nicht werden, dachte ich, bis dann im April diesen Jahres der absolute Tiefpunkt erreicht war. Es kam zu einem Gespräch mit meinem damaligen Chef und der Konsequenz, dass ich meine Kündigung hinlegte, die nach dem ganzen Ärger eine befreiende Wirkung auf mich hatte. Auslöser war, dass meine damalige Kollegin auf dieses Blog gestoßen war und einige Beiträge (die von mir wirklich nicht nett waren) der Firma vorlegte. Es folgte meine Freistellung und der Gipfel des Unverständnisses erfasste mich mit der Anzeige wegen 'übler Nachrede' besagter Ex-Kollegin. Im Nachhinein hätte ich vielleicht die Sache aussitzen können und allen Beteiligten das Leben schwer machen sollen. Rechtlich war die Sache absolut unbegründet und eine Kündigung seitens meines Arbeitgebers wäre niemals statthaft gewesen. Aber ich bin einfach ein zu feiner Kerl.
Viel Freizeit bei schlechtem Wetter folgten. Pünktlich zum Beginn der Weltmeisterschaft verschwand der Schatten und das Licht erschien, gefolgt vom viel zitierten "Sommermärchen". Und es war wirklich ein Ereignis, das ich so wunderbar im Vorfeld nicht geahnt habe. Zum 1. August zog ich nach den ganzen Querelen einen endgültigen Schlussstrich und zog von Bielefeld nach Berlin. Eine neue berufliche Herausforderung und eine neue Umgebung als Neubeginn. Auch wenn es aus meinen Beiträgen bisher noch nicht so rausklang, ich fühle mich in Berlin wohl, auch wenn ich noch nicht dort ganz angekommen bin. Unter Veränderung der beruflichen Seite kann ich mir sehr gut vorstellen, auch weiterhin hier zu leben und zu arbeiten. Und genau hier - beruflich - stellt sich wieder die Schattenseite ein. Aber nichts ist für die Ewigkeit und irgendwie wird 2007 auch endlich etwas klappen. Die Frage ist, nur was?
bateman - Dienstag, 19. Dezember 2006, 07:38 - (445)
