Mittwoch, 20. August 2008

M.

"Hallo M.

es ist viel Zeit vergangen, seit wir uns zuletzt gesehen haben. Und wie ich anhand deines Profiles sehen kann, ist auch bei Dir in dieser Zeit eine Menge passiert. Gerne hätte ich mich bei Dir in der Zwischenzeit gemeldet, doch leider hatte ich nur eine
alte, ungültige Handynummer von Dir, einfach nur zu hören, dass es Dir gut geht.

Dennoch war ich ein wenig 'neugierig" und dank Social-Networking bin ich auf dein Facebook-Profil gestoßen, mit New York, N.Y. als neuer Wohnort. Hört sich interessant an. Ich hoffe sehr, es geht Dir gut und würde mich freuen, wieder etwas von Dir zu hören und hierüber den Kontakt wieder aufleben zu lassen. Da ich Facebook jedoch eher selten nutze, gebe ich Dir meine E-Mail: bateman@gmail.com¹ oder meine Skype-Nennung: resbateman¹.

Ein schönes Wochenende und Liebe Grüße

Batey¹.
"

Diese Nachricht schrieb ich ihr am 20. Juni um 19:03, also vor genau zwei Monaten. Mir ist bewusst, dass Tiefsinnigkeit anders ausgedrückt wird, aber darum geht es auch gar nicht. Ich könnte mich jetzt trösten, dass Ferienzeit war oder sie Facebook ebenso selten nutzt wie ich, dem ist aber nicht so, schließlich hat sie ihr Profilfoto zwischenzeitlich geändert.

Eine Antwort habe ich bisher nicht erhalten. C’est la vie.

Mittwoch, 13. August 2008

Loudlaw

Batey ist ein Kind der Liebe. Batey ist ein Kind des Zorns und Batey ist ein Old-Skooler. Geboren im Jahr 1969, seine Kindheit in den 70ern verbracht und die Jugend in der Reagan-Ära erlebt, die geprägt war vom NATO-Doppelbeschluss und dem daraus resultierenden Wettrüsten zwischen Ost und West und deren politischen Spannungen. Großgeworden mit Vinyl, abgelöst durch CDs und jetzt bei den MP3s angelangt. Die technischen Möglichkeiten wurden besser, die Seele starb etappenweise. Die Empfindungen bei Vinyl-Scheiben sind wie Sex mit einer realen Frau, bei CDs wie mit der eigenen Hand und bei MP3s wie virtueller Cybersex.

Batey hat seine hunderte von CDs nicht geordnet im Schrank oder Ständer, sie liegen durcheinander auf dem Boden, was einen gezielten Zugriff auf ein bestimmtes Zielobjekt wesentlich schwerer gestaltet, als der Zugriff durch ein SEK. Hierbei muss man sich durchwühlen, was aber als schöne Nebenerscheinung immer wieder einen positiven Aha-Effekt zur Folge hat, weil man auf alte Silberlinge stößt, die man schon seit Dekaden nicht mehr gehört hat. So stieß Batey am Wochenende, auf der Suche nach brauchbarer Musik für seine laut.fm-Radiostation auf ein altes Album von Rose Tattoo, was ihn wieder in jene Zeit zurückversetzte - ein Song, der zweifach bekannt war: "Rock'n'Roll ....

Hier beide Versionen, leider aufgrund mangelnder Auswahl im angeblichen alles zu findenden Internetz, in zwei unterschiedlichen Medienformen:
  • 'Rock'n'Roll Outlaw' von Rose Tattoo (Video)
  • 'Rock'n'Roll Gypsy' von Helen Schneider (Audio)
Klar, welche Version er damals und heute old-scooler findet, schließlich ist er ein Outlaw. Doch urteilt selbst.

BATE|MAG

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Bösartig seit 7938 Tagen
Zuletzt am: 22. Aug, 20:23
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